Die Geschichte hinter diesem Motiv:
Nieselregen, 3 Grad, grauer Himmel, Tasche wiegt gefühlt 100 Kilo, weil man zur Tagung den Laptop mitschleppen muss, weil man so doof war, sich als Protokollant zu melden. Diese Stimmung, wo alles schon anstrengend ist, bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Ich stehe da mit meinem Käsebrötchen vom Ditsch, das bereits kalt und nass geworden ist, Kapuze tief im Gesicht, Augenringe deluxe und natürlich tut mein Nacken weh, weil ich im Schlaf vermutlich versucht habe, Kopfstand zu machen. Neben mir telefoniert irgendein Typ viel zu motiviert über „Q1-Ziele in KW03“, während mir innerlich schon alles zu viel ist.
Ich schaue mein Spiegelbild in der Scheibe von der Bahn an und denke: Wow. Innen Chaos, außen Chaos. Kein Unterschied. Gleicher Gesichtsausdruck, gleiche Kopf-Endstation, gleiche „ich hab keinen Bock auf Existenz heute“-Energie. Und genau da kam der Gedanke: me on the inside, me on the outside. Kein Filter, kein Fake, kein „mir geht’s gut :)“. Einfach ehrlich fertig mit allem.
Der Witz ist für genau diese Tage. Wenn man nicht so tun will, als wäre alles okay. Als Button, Sticker, Print oder Magnet sagt er: Du musst dich nicht verstellen. Du darfst überfordert sein. Du darfst genervt sein. Und du bist damit nicht komisch – du bist normal. Er gibt dieses kleine Gefühl von Zugehörigkeit: Wir sehen alle manchmal genauso aus, wie wir uns fühlen. Und das ist okay.













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